."Die leuchtenden Kinderaugen sind der Lohn für die Mühe"

In über 30 Schritten zum individuellen Anhänger
Made in Germany: In der kleinen Werkstatt in Freiburg werden vom Schmuckgestalter Thomas Vettori die Zähnchen zuerst in einer Speziallösung gereinigt. Spitze Zahnwurzeln werden glatt geschliffen und für die Aufnahme der Anhängeröse ein kleines Loch gebohrt. Da Zähne unheimlich hart sind und eine sehr glatte Oberfläche besitzen, muss die Oberfläche in einer Lösung (Geheimrezept) "angeraut" werden, um die Oberfläche für die darauf folgenden galvanischen Schritte zu vergrößern. In diversen Warmbädern werden die Zähnchen Schritt für Schritt vorbehandelt, bevor das Vergolden mit abriebfestem Hartgold beginnen kann.


Der Zahn - hart und vergänglich
Milchzähne bestehen - wie bleibende Zähne auch - aus Schmelz und Dentin. Der sichtbare Teil, jener der aus der Mundschleimhaut ragt, wird von dem Zahnschmelz überzogen. Dieser besteht fast nur aus anorganischen Stoffen ( 95% Hydroxylapatit, 0,5% organischen Substanzen, den Rest bildet Wasser). Der Schmelz ist äußerst hart (die härteste Substanz überhaupt, die sich am menschlichen Körper findet); das Dentin, auch Zahnbein genannt, hat etwa die Härte von Knochen.
Ausfallende Milchzähne haben keine Zahnwurzeln mehr. Diese werden im Laufe der Entwicklung der bleibenden Zähne im Kiefer aufgelöst ("resorbiert"); so können sie sich lockern und schließlich ausfallen.


Schritt 27: 
Zähnchen im Goldbad

Mein Zahn wird konserviert
Wenn man Zähne trocken au
fbewahrt, trocknet die Substanz mehr und mehr aus, und sie werden in der Tat im Laufe der Zeit spröde und brüchig. Um dem entgegenzuwirken, könnte man sie auch in physiologischer Kochsalzlösung oder in reinem Alkohol oder Formaldehyd konservieren.
Das Vergolden der Milchzähne bedeutet deshalb nicht nur eine Veredlung des Unikates, sondern auch eine Konservierung für die Ewigkeit.
Selbst bereits zerbrochene Zähnchen können "restauriert" und zum hochwertigen Erinnerungsstück verarbeitet werden.


Sternschnuppen - nicht von dieser Welt
Neben dem Veredeln von Milchzähnen stellt Thomas Vettori Schmuck aus selbst gefundenen Meteoriten her. Die Fundstücke seiner Wüstenexpeditionen werden zu unterschiedlichsten Exponaten weiterverarbeitet. Eine Auswahl sehen Sie unter www.meteoriten-schmuck.de

 

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